Bewegung steigert die Kreativität. Diese Sportgeräte eignen sich bestens für den Einsatz im Büro und Homeoffice. Pexel/ Sportstechs/Fitseat

Bewegung fördert auch die Kreativität. Sportgerätehersteller machen entsprechende Angebote fürs Büro

Sportgeräte für Büro und Homeoffice

Bewegung fördert die Kreativität!

Bargteheide – Es ist eine Nachricht, die alarmiert: Fast ein Drittel aller Erwachsenen bewegen sich laut Weltgesundheitsorganisation in Genf zu wenig. Was bedeutet das für die Betroffenen in letzter Konsequenz? Ihr Risiko steigt, an Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Demenz und Diabetes zu erkranken. Keine gute Aussicht. Und dabei hält uns Sport nicht nur fit und gesund. Bewegung macht uns auch kreativer!

Schreibtisch-Laufband

Zum Glück muss man nicht gleich ins Sportstudio hetzen, um Gutes für sich und die Kreativität zu tun. Tatsächlich reicht es schon, mehrmals in der Woche spazieren zu gehen oder ähnlich „monoton“ in Bewegung zu kommen, um dies zu erreichen. Und so verwundert es nicht, dass es bereits Sportgerätehersteller gibt, die spannende Angebote machen, um auch während der Arbeit im Büro oder Homeoffice die Gehirnzellen in Schwung zu bringen.

So bietet beispielsweise die Firma Sportstech* aus Berlin ein Laufband mit patentierter LED-Funktion an, das Geschwindigkeit und Puls im Blick behält. Mit der farblich wählbaren LED-Beleuchtung an den Seiten sieht es nicht nur schick aus, es ist auch dank des schlanken Designs und der Rollen gut unter dem Schreibtisch oder einem Bett verstaubar.

Tisch-Fahrrad im Büro

Keine Lust auf Gehen? Kein Problem, Du kannst auch während der Arbeit Fahrradfahren. Hier macht das Unternehmen FitSeat ein spannendes Angebot mit dem Deskbike.  Einem Tischfahrrad bzw. Bürofahrrad made in Germany, gefertigt aus Birke, das keinen Strom braucht und dank guter Verarbeitung „flüsterleise“ ist. Zugegeben, der Preis ist nicht ohne (knapp 3000 Euro), dafür gibt der Hersteller aber eine lebenslange Garantie. Das Fahrrad ist auch in Schwarz und Weiß erhältlich.

Gute Work-Life-Balance

Work-Life-Balance im Büro und Homeoffice, die zugleich die Kreativität steigert. Besser geht’s nicht. Das belegen die vielen positiven Kundenbewertungen allein des Laufbands von Sportstech, das durchschnittlich auf 4,3 von 5 Sternen kommt. Eine Rezension weist dabei auf einen wichtigen Punkt hin: „Der Geschwindigkeitsbereich ist zum Gehen und leichten Joggen geeignet, aber vielleicht nicht für diejenigen, die ein intensiveres Lauftraining absolvieren möchten. (…)

Wer also den Sport intensiver angehen möchte, sollte sich besser nochmal unter dem Reiter „Ausdauergeräte“ umschauen. Dort präsentiert das Unternehmen eine große Bandbreite an Möglichkeiten, wie man auch mit Rudergeräten, Crosstrainern, Ergometern, Speedbikes und Steppern ins Schwitzen kommen kann. Ob man dabei auch gut arbeiten kann? Tja, das gilt es herauszufinden….

Monotone Bewegung ist gut

Studien weisen allerdings darauf hin, dass es eher die langsamen und monotonen Bewegungsabläufe sind, die bei der Arbeit förderlich sind. „Viel Gehen vergrößert und verbessert den sogenannten Hippokampus, also den Teil in unserem Gehirn, der unter anderem fürs Lernen und für das Abspeichern von Erinnerungen verantwortlich ist“, sagt Neurowissenschaftler Dominik Spenst in der Podcast-Episode #28 “ Das simpelste Workout für ein glückliches Leben“ („Der sechs Minuten Podcast“) unter Berufung auf eine Studie der Uni Chicago.

Dass dies das langsame Laufen (oder Fahrradfahren) einschließt, zeigt eine Untersuchung aus dem Jahr 2014. Hier musste unter Beobachtung der Psychologin Marily Oppezzo und des Psychologen Daniel L. Schwartz von der Universität Stanford eine Gruppe in einem fensterlosen Büro Aufgaben beim Sitzen lösen, während eine andere in derselben Büroumgebung Lösungen auf Laufbändern finden sollte. Du ahnst, welche Gruppe kreativer war, nicht wahr?!

Gehirnzellen in Schwung bringen

Laut Claudia Voelcker-Rehage, Professorin an der Universität Münster für Neuromotorik und Training, ist es gerade die automatisierte, körperliche Bewegung, die uns geistig in Schwung bringt. Warum?  „Ich brauche kaum Hirnressourcen, um diese Bewegung auszuführen, und ich habe dadurch relativ viel Kapazitäten frei, meine Gedanken auf was Anderes zu richten“, wird sie in einem Beitrag von  Deutschlandfunknova zitiert.

Trainingskarten für Pausen

Für jene, die die Investition in Sportgeräte scheuen oder aus irgendeinem Grund bei der Arbeit nicht laufen, gehen oder Fahrradfahren möchten – es gibt noch diese Alternative: Ronald Thomschke hat für Vielsitzer und Kopfarbeiter 55 Trainingskarten in Form eines Taschenbuchs zusammengestellt. Auf den Karten sind viele gute Übungsanleitungen zu sehen mit Hinweisen, wie oft man die Übungen machen und wie lange sie dauern sollten. So kann man die Pausen in Bürokleidung auch kreativ und sportlich gestalten. Los geht’s!  

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